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Griechenland führt Europa bei Bargeldlieferungen mit 85,6% an

Europa ist bei Online-Zahlungen in zwei Lager gespalten . Die westlichen Länder bevorzugen digitale Lösungen, während der Osten immer noch auf Bargeld setzt. 85,6 % der griechischen E-Shops bieten Nachnahme an, während es in Skandinavien weniger als 10 % sind.

Katarína Šimčíková Katarína Šimčíková
E-commerce Content Writer & EU Market Partnerships, Ecommerce Bridge EU
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Griechenland führt Europa bei Bargeldlieferungen mit 85,6% an
Quelle: Canva Pro License

Skandinavier ignorieren Nachnahme

Die nordischen Länder haben die Zahlung per Nachnahme fast vollständig aufgegeben. In Schweden, Norwegen und dem Vereinigten Königreich liegt die Nachnahmedichte unter 10 %. Die Erklärung ist einfach. In diesen Märkten sind Zahlungskarten im täglichen Leben weit verbreitet. Digitale Dienste wie Klarna haben ihren Ursprung in Skandinavien. Die britischen Verbraucher bevorzugen fünf Hauptzahlungsarten: Mastercard, VISA, American Express, PayPal und Apple Pay. Die Nachnahme ist für sie überholt.

Osteuropa hält an Bargeld fest

Der entgegengesetzte Pol repräsentiert Länder mit einer Barzahlungsdurchdringung von über 60 %.Polen hat eine Durchdringung von 60,7 % und überschreitet damit knapp die Schwelle. Litauen erreicht 64,9 %, Serbien 69,2 %. Der absolute Gewinner ist Griechenland, wo 85,6 % der E-Shops Nachnahme anbieten. Dicht dahinter liegen Bulgarien(80,3 %) und die Slowakei(80,1 %).European map showing cash-on-delivery penetration rates: Western countries below 10%, Eastern countries over 60%

Wirtschaftliche Gründe für die Bevorzugung von Bargeld

Die griechischen Zahlen sind kein Zufall. Frühere Wirtschaftskrisen haben das Misstrauen in digitale Zahlungen geschürt, und Kurierdienste in Griechenland geben Nachnahmesendungen den Vorzug, weil:

  • Sie erhalten die Zahlung sofort bei der Zustellung
  • Die Kunden schätzen die schnelle und sichere Zustellung
  • Sie zahlen erst, wenn sie die Ware tatsächlich erhalten

Mitteleuropa stellt auf digital um

In Ländern, die zwischen diesen beiden Extremen liegen, nimmt die Bargeldlieferung ab. Der Grund dafür ist das wachsende Angebot an Zahlungskarten und digitalen Anbietern. Der europäische Markt integriert sich mit internationalen Anbietern und Plattformen.

Auswirkungen für E-Commerce-Unternehmen

  • Westliche Verkäufer können in diesen Regionen mit niedrigeren Konversionsraten rechnen. Die Kunden sind an sofortige digitale Zahlungen gewöhnt.
  • Osteuropäische Verkäufer müssen höhere Kosten einkalkulieren. Bargeldlieferungen sind aufgrund des Bargeldhandlings teurer als Online-Zahlungen.
  • Internationale Akteure brauchen regionale Strategien. Ein einziges Zahlungssystem funktioniert nicht in ganz Europa.

Die Zukunft des europäischen Zahlungsverkehrs

Der Trend geht in Richtung Digitalisierung, aber das Tempo ist unterschiedlich. Westeuropa ist im elektronischen Handel praktisch bargeldlos. Der Osten wird Zeit brauchen, um Vertrauen in digitale Zahlungen aufzubauen, aber wirtschaftliche Stabilität und eine bessere Infrastruktur werden diesen Übergang beschleunigen.


Basierend auf dem ECDB-Bericht

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Katarína Šimčíková
E-commerce Content Writer & EU Market Partnerships, Ecommerce Bridge EU

Partnership Manager & E-commerce Content Writer with 10+ years of international experience. Former Groupon Team Lead. Connects European companies with Slovak and Czech markets through partnerships and content marketing.

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