3 Lesezeit Minuten

H&M veröffentlicht erste AI-Model-Bilder

H&M hat gerade seine ersten KI-generierten Model-Fotos auf Instagramveröffentlicht. Dies geschieht Monate nach der Ankündigung von Plänen, digitale Zwillinge von echten Models zu erstellen. Der schwedische Einzelhändler schreitet trotz der anhaltenden Bedenken über die Verdrängung von Arbeitsplätzen in der Modebranche voran.

Katarína Šimčíková Katarína Šimčíková
E-commerce Content Writer & EU Market Partnerships, Ecommerce Bridge EU
Dieser Artikel wurde für Sie von artificial-intelligence übersetzt
H&M veröffentlicht erste AI-Model-Bilder
Quelle: Canva Pro License + Photo of Digital Twin: hmgroup.com

Mit digitalen Zwillingen auf Sendung gehen

Die Bilder wurden letzte Woche auf Instagram von H&M veröffentlicht, zusammen mit Interviews mit dem Model Vanessa Moody und dem Chief Creative Officer Jörgen Andersson, die ihren KI-Ansatz erläuterten.

Dies ist ein großartiger Weg, um einen Präzedenzfall für die Zukunft der KI zu schaffen. Es ist professionell, kollaborativ und transparent, sagt Vanessa Moody, Model.

H&M kündigte erstmals im März Pläne für digitale Zwillinge an und positionierte sich als führendes Unternehmen in der KI-Konversation, das Models, Agenturen und Modefachleute berücksichtigt. Das Unternehmen arbeitet direkt mit den Models zusammen, um digitale Gegenstücke zu schaffen, wobei die Models die volle Kontrolle über ihre Zwillinge behalten.

Die Gegenreaktion wird nicht verschwinden

KI-Modelle haben in der Modebranche große Kontroversen ausgelöst. Levi’s hat bereits den Einsatz von KI-Modellen erprobt, um auf seiner Website eine größere Vielfalt an Körpertypen und Ethnien zu zeigen, sah sich jedoch aufgrund von Arbeitsplatzbedenken öffentlichem Druck ausgesetzt. Kritiker befürchten langfristige Auswirkungen auf Fotografen, Visagisten, Hairstylisten und andere Kreative, die überflüssig werden könnten, wenn KI die gesamte Bilderstellung übernimmt. H&M macht trotzdem weiter:

Wir erforschen neue Technologien wie generative KI, um die Kreativität zu steigern und die Art und Weise, wie wir Mode präsentieren, neu zu gestalten. Die Technologie bietet die Möglichkeit, das Storytelling zu verbessern und neue Wege zu finden, um mit unseren Kunden in Kontakt zu treten, während wir gleichzeitig der stilorientierten, auf den Menschen ausgerichteten Identität von H&M treu bleiben. Wir sind weiterhin bestrebt, die Selbstdarstellung zu fördern und die Mode für viele Menschen zugänglich zu machen“, sagt Jörgen Andersson, Chief Creative Officer, H&

M. H&M plant für diesen Herbst weitere digitale Zwillingsbilder in verschiedenen Städten. Dies ist eindeutig nur der Anfang.

Was es für die Mode bedeutet

Damit steht H&M an vorderster Front der KI-Entwicklung in der Mode. Während andere Marken im Stillen KI-Modelle getestet oder ihre Pläne nach Rückschlägen fallen gelassen haben, setzt H&M offen auf die Technologie. Die Arbeit mit echten Models zur Erstellung digitaler Zwillinge klingt so, als würde sie Bedenken bezüglich des Ersatzes ausräumen. Es bleibt jedoch fraglich, ob dieser Ansatz tatsächlich langfristig menschliche Arbeitsplätze schützt. Dass Models die Kontrolle über ihre digitalen Zwillinge behalten, klingt positiv. Aber was bedeutet das in der Praxis? Wie viel Kontrolle haben sie wirklich? Was passiert, wenn KI aus Effizienz- oder Kostengründen die bevorzugte Wahl wird?

KI-Modellbilder: Das größere Bild

KI-Modelle werden im großen Modeeinzelhandel von der Experimentierphase zur Praxis. Die Größe von H&M bedeutet, dass dies Branchenstandards setzen könnte. Wie sich der Ansatz von H&M bewährt, wird wahrscheinlich andere Mode- und E-Commerce-Marken beeinflussen. Reibungslose Markteinführung? Erwarten Sie, dass weitere Einzelhändler folgen werden. Erhebliche negative Reaktionen? Das könnte die Einführung in der Branche verlangsamen. Im Moment scheint H&M trotz der anhaltenden Kontroversen auf digitale Zwillinge zu setzen . Die Einführung im Herbst wird zeigen, wie Verbraucher und die Branche tatsächlich auf KI-Modelle in der Mainstream-Mode im E-Commerce insgesamt reagieren.

Artikel teilen
Katarína Šimčíková
E-commerce Content Writer & EU Market Partnerships, Ecommerce Bridge EU

Partnership Manager & E-commerce Content Writer with 10+ years of international experience. Former Groupon Team Lead. Connects European companies with Slovak and Czech markets through partnerships and content marketing.

Ähnliche Artikel
Wenn der Gründer zum Engpass in einem E-Commerce-betriebenen Unternehmen wird.
8 Lesezeit Minuten

Wenn der Gründer zum Engpass in einem E-Commerce-betriebenen Unternehmen wird.

Dies ist keine typische E-Commerce-Erfolgsgeschichte. In diesem Folgeartikel beleuchtet unser beitragender Experte Ivan Marković , was nach einem Erfolg passiert – wenn eine hocheffiziente Online-Vertriebsplattform, ein brillanter Konfigurator und ein schnell wachsendes Auftragsvolumen den Gründer still und leise zum größten Engpass des Unternehmens machen.

Ivan Markovic Ivan Markovic
Co-Founder, Popcorns People Management
Der Balkan-E-Commerce wächst schnell, aber kann er skalieren?
4 Lesezeit Minuten

Der Balkan-E-Commerce wächst schnell, aber kann er skalieren?

Online-Shopping auf dem Westbalkan wächst schneller als in der EU, aber die Lücke bei Vertrauen und Zahlungen bleibt groß. Ein neuer Bericht, Western Balkan Ecommerce Insights 2025, zeigt, wo die Region aufholt und wo E-Commerce noch Schwierigkeiten hat, skaliert zu werden. Quelle: Mazedonische E-Commerce-Vereinigung (MECA).

Marija Ristovska Marija Ristovska
E-commerce Project Manager | Marketing and PR consultant and Strategist, E-commerce Macedonia Association