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MediaMarkt, Carrefour und andere große Einzelhändler wurden wegen gefälschter Black-Friday-Rabatte bestraft

Sieben große Einzelhandelsunternehmen in Spanien erhielten während des Black Friday 2023 Geldstrafen in Höhe von insgesamt 350.000 € für irreführende Rabatte. Marketing4ecommerce berichtete über die Nachricht basierend auf einer Ankündigung des spanischen Ministeriums für Verbraucherangelegenheiten, das die Untersuchungsergebnisse am Freitag veröffentlichte und mit dem diesjährigen Haupt-Black-Friday-Einkaufstag zusammenfiel.

Katarína Šimčíková Katarína Šimčíková
E-commerce Content Writer & EU Market Partnerships, Ecommerce Bridge EU
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MediaMarkt, Carrefour und andere große Einzelhändler wurden wegen gefälschter Black-Friday-Rabatte bestraft
Quelle: ChatGPT

Zu den mit Bußgeldern belegten Unternehmen gehören MediaMarkt (€25.000), Carrefour (€21.500), PC Componentes (€1.500), der Parfümhändler Notino (€110.000) und der E-Shop Electrocosto, bekannt als Gestaweb 2020 (€100.000). Zwei weitere Unternehmen wurden nicht genannt.

Wie das Programm funktionierte

Das Konzept war ziemlich unkompliziert. Unternehmen erhöhten die Preise für ausgewählte Produkte einige Tage vor Black Friday. Während des eigentlichen Verkaufs haben die Unternehmen die Preise dann wieder auf die ursprünglichen Beträge „reduziert“. Für die Kunden sah es nach einem tollen Angebot aus, aber in Wirklichkeit gab es überhaupt keinen Rabatt.

Das Ministerium bezeichnete dies als Verstoß gegen Artikel 47.1 m) des Generalgesetzes zum Schutz von Verbrauchern und Nutzern. Dies sind unlautere Handelspraktiken, die Käufer täuschen und zudem gegen das Gesetz zur Regulierung des Einzelhandels verstoßen.

Das Timing ist kein Zufall

Das Ministerium veröffentlichte die Ermittlungsergebnisse am 29. November 2025 am Black Friday selbst. Das ist ein klares Signal an andere Einzelhandelsketten: Preismanipulation wird nicht toleriert.

Bemerkenswert ist, dass die Untersuchung den Black Friday 2023 betraf, aber über zwei Jahre dauerte. Dies zeigt, dass Behörden diese Praktiken langfristig überwachen und bewerten.

Was kommt als nächstes

Die Verbraucherschutzbehörde kündigte an, dass sie auch andere Praktiken weiterhin überwachen wird. Unter der Beobachtung stehen Tropfpreise, Druckverkauf, dynamische Preisgestaltung und personalisierte Preisgestaltung auf Basis persönlicher Kundendaten.

Laut dem Ministerium verringern all diese Methoden die Transparenz und treiben die Menschen zu übereilten Kaufentscheidungen.

Für E-Shops und große Einzelhändler ist die Botschaft klar: Die Preisrichtlinien während der Verkaufszeiten müssen viel sorgfältiger festgelegt werden. Geldstrafen in den Hunderttausenden sind nicht vernachlässigbar, und der Reputationsaspekt könnte sogar noch wichtiger sein.

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Katarína Šimčíková
E-commerce Content Writer & EU Market Partnerships, Ecommerce Bridge EU

Partnership Manager & E-commerce Content Writer with 10+ years of international experience. Former Groupon Team Lead. Connects European companies with Slovak and Czech markets through partnerships and content marketing.

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