
Verbraucher treiben den Unternehmensumsatz an
Das Unternehmen gibt an, wöchentlich 800 Millionen ChatGPT-Nutzer zu haben. Wenn die Leute das Werkzeug bereits von zu Hause kennen, übernehmen Unternehmen es schneller – Pilotprojekte sind kürzer, und die Mitarbeiter wehren sich nicht.
ChatGPT for Work hat derzeit 7 Millionen Plätze, was einem Anstieg von 40 % in zwei Monaten entspricht. Die Enterprise-Version wuchs im Jahresvergleich neunfach.
Was Unternehmen tatsächlich kaufen
OpenAI hat ein Tool namens Company Knowledge eingeführt, das ChatGPT mit Slack, SharePoint oder Google Drive verbindet. Ein weiteres Produkt, Codex, hilft Programmierern beim Schreiben von Code – seine Nutzung hat sich seit August verzehnfacht. Cisco soll die Code-Review-Zeit halbiert haben.
Für E-Commerce ist die Integration mit Shopify, Etsy, Walmart und PayPal über das sogenannte Agentic Commerce Protocol interessant. In der Praxis bedeutet das, dass Kunden direkt über ChatGPT einkaufen können , ohne auf Websites umzuleiten.
Was ist die tatsächliche Rendite
Laut einer Studie von Wharton berichten 75 % der Unternehmen von positiver ROI durch KI-Investitionen. Weniger als 5 % melden Verluste. Das Jobportal Indeed verzeichnete dank einer KI-Funktion einen Anstieg der Bewerbungen um 20 %. Die Einzelhandelskette Lowe’s stellt KI in 1.700 Filialen ein, wo sie Kunden bei Projekten berät.

Source: Wharton study
OpenAI versucht, Unternehmen davon zu überzeugen, dass KI kein Experiment mehr, sondern ein Arbeitswerkzeug ist. Die Frage ist, ob es dieses Wachstumstempo halten kann – die Konkurrenz von Anthropic, Google und Microsoft schläft ebenfalls nicht.