
Neue Messungen verknüpfen Werbung mit echten Ticketverkäufen
Filmstudios haben schon lange Schwierigkeiten zu messen, ob Social-Media-Kampagnen Menschen tatsächlich ins Kino führen. Um dem entgegenzuwirken, hat TikTok mit Samba zusammengearbeitet, um ein Messmodell namens Box Office Lift einzuführen.
Die Lösung verknüpft TikTok-Anzeigenpräsenz mit verifizierten Kinokartenkäufen. Es kombiniert lizenzierte Fandango360-Ticketdaten mit Sambas plattformübergreifendem Datensatz, der Millionen von US-Haushalten abdeckt.
Dies ermöglicht es Studios, Ticketkäufe zwischen Zielgruppen, die TikTok-Werbung gesehen haben, und solchen, die es nicht gesehen haben, zu vergleichen.
Die Analyse umfasste 38 Filmkampagnen
Samba analysierte 38 Kino-Marketingkampagnen in den Vereinigten Staaten von Anfang 2023 bis Mitte 2025, darunter Veröffentlichungen großer Studios.
Während dieser Kampagnen führte TikTok-Exposition im Durchschnitt zu einem Anstieg der Kinokartenkaufsraten um 172 % im Vergleich zu nicht exponierten Zielgruppen.
Einige Genres schnitten sogar noch besser ab. Horrorfilme verzeichneten einen mittleren Anstieg von 215 % und zeigten eine besonders starke Resonanz unter den Fans.
Starke Rendite auf Werbeausgaben
Die Analyse betrachtete auch die Werbeeffizienz.
Kampagnen erzielten eine mittlere inkrementelle Rendite auf Werbeausgaben (ROAS) von 1,70 US-Dollar. Basierend auf CPM-Vergleichen wurde TikTok-Werbung auf mehr als 15 × effizienter geschätzt als lineares Fernsehen.
Die Studie ergab außerdem, dass TikTok dazu beiträgt, Zielgruppen jenseits der traditionellen Medien zu erreichen. Sechzig Prozent der Ticketkäufe, die TikTok zugeschrieben werden, stammten von Zuschauern, die nicht mit linearer TV-Werbung in Berührung kamen.
Kreative und gezielte Wirkung auf Ergebnisse
Die Analyse hebt mehrere Kampagnenansätze hervor, die die Leistung kontinuierlich verbessert haben.
Studios erzielten bessere Ergebnisse, wenn sie Formate mit hoher Reichweite wie TopView oder Top Feed-Platzierungen mit Performance-Formaten wie In-Feed-Anzeigen und Web-Conversion-Kampagnen kombinierten.
Auch der kreative Stil spielte eine Rolle. Kampagnen schnitten besser ab, wenn sich die Inhalte wie native für die Plattform anfühlten, statt traditioneller Trailer-Schnitte. Effektive Formate waren:
-
Creator-geführte Videos
-
Behind-the-Scenes-Aufnahmen
-
Kritikerrezensionen und sozialer Beweis
-
Klare Aufrufe zum Ticketkauf
Was es für Marketer bedeutet
Während sich die Forschung auf Filmmarketing konzentriert, heben die Ergebnisse einen breiteren Trend hervor.
Kurzformat-Videoplattformen können zunehmend reale Käufe beeinflussen, insbesondere wenn Werbetreibende Werbeanzeigen mit verifizierten Verkaufsdaten verknüpfen können.
Für Marketer ist die Quintessenz einfach: Digitale Videokampagnen können Online-Aufmerksamkeit in messbare Offline-Einnahmen umwandeln.